Bei DA/RE mitmachen

DA/RE steht für interessierte Netzbetreiber und Stadtwerke deutschlandweit offen. Je mehr Teilnehmer an die DA/RE Plattform angebunden sind, desto größer ist der Mehrwert der Gesamtlösung. DA/RE bietet eine Lösung an, um die Anforderungen der NABEG-Novelle an einen Redispatch 2.0 zu erfüllen. Neben dem Austausch aller relevanter Daten bietet insbesondere die Koordinierungsfunktion in DA/RE Netzbetreibern einen Mehrwert, indem die Auswahl der spannungsebenenübergreifend effizientesten Redispatch-Maßnahmen unter Berücksichtigung sämtlicher Netzrestriktionen ermöglicht wird. Damit wird sichergestellt, dass die vom Gesetzgeber geforderte Auswahl der effizientesten Maßnahme nachgekommen wird. DA/RE stellt für Netzbetreiber, die sich an die DA/RE-Plattform direkt anschließen, den Single Point of Contact dar und kommuniziert über die Connect+ NKK Schnittstelle mit Netzbetreibern, die DA/RE nicht nutzen (Voraussetzung: der weiter Netzbetreiber nutzt das Connect+ NKK). Der volle Funktionsumfang wie z.B. die DA/RE-Maßnahmendimensionierung steht allerdings nur den direkten DA/RE-Nutzern zur Verfügung.

DA/RE startet bereits vor dem Inkrafttreten der NABEG-Novelle in die Inbetriebnahme, um Nutzer an die Plattform anzubinden und erste Stammdaten, die für das erfolgreiche GO-Live am 1 Oktober 2021 notwendig sind, auszutauschen.

Sie haben Interesse sich an DA/RE anzuschließen oder wollen mehr über DA/RE und den Funktionalitäten erfahren, dann kommen Sie gerne frühzeitig unter info@dare-plattform.de auf uns zu. Wir freuen uns auf einen Austausch mit Ihnen.

Die Kosten für die Implementierung der DA/RE-Plattform werden von den Entwicklungspartnern getragen. Nutzer, Testpartner und assoziierte Entwicklungspartner haben in der Entwicklungsphase der Plattform keine direkte Kostenbeteiligung an der Implementierung. Für eine aktive Anbindung an die Plattform können jedoch je nach Größe des Netzbetreibers und Art der Anbindung prozessuale und IT-seitige Aufwände auf Seiten des Netzbetreibers anfallen, z.B. für die Etablierung von Prozessen, die Programmierung von Schnittstellen oder die Einrichtung von Sicherheitszertifikaten. Diese Kosten für die Anbindung müssen durch den jeweiligen Netzbetreiber selbst getragen werden. Implementierungskosten, welche im Zusammenhang mit Redispatch 2.0 bis zum 30. September 2021 anfallen, werden voraussichtlich von der BNetzA anerkannt.

 

Die Nutzung von DA/RE ab Oktober 2021 wird voraussichtlich mit Kosten für die Netzbetreiber verbunden sein, um die operativen Betriebskosten der Plattform decken zu können. Ein nutzungsgerechter Verteilungsschlüssel ist dabei vorgesehen.

 

Hinweis:

DA/RE stellt kein Geschäftsmodell mit Gewinnerzielungsabsicht für die Initiatoren dar, sondern dient der Erfüllung der gesetzlichen Vorgaben des NABEG. Die voraussichtliche Beteiligung an den Betriebskosten dient also allein der Deckung der Kosten des operativen Betriebs. Abzusehen ist daher, dass die Höhe der Kosten aufgrund der Vielzahl der Teilnehmer und aufgrund des nutzungsgerechten Verteilungsschlüssels für den einzelnen Netzbetreiber, insbesondere wenn kaum eigene Engpässe vorhanden sind, überschaubar bleiben werden. Die Möglichkeiten zur Kostenumwälzung der Betriebskosten befindet sich zurzeit in Klärung mit der BNetzA.